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  • Verzeichnis deutscher Qualitätsunternehmen
    Auf unserem Portal vereinen wir Unternehmen mit Qualität Made in Germany zu einer bundesweiten Gemeinschaft. Mit unserem Multichannel-Branchverzeichnis machen wir deutsche Unternehmen weltweit sichtbar. Und unser MIG Global Network (Upgrade) veröffentlicht Firmenprofile in mehr als 40 Kanälen und über 80 Ländern (Suchmaschinen, Social Kanäle, Karten, Branchenbücher, Apps und weiteren Netzwerken).
  • Wer kann sich eintragen?
    Jedes Unternehmen aus Handel, Produktion, Handwerk, Forschung oder Dienstleistung. Dabei muss mindestens 51% der Wertschöpfung bei einem Produkt oder einer Dienstleistung in Deutschland entstehen. Bei uns nutzen Sie eine Reihe an Diensten und Funktionen völlig kostenfrei.
  • B2B Handelsplattform
    Als Add-on bieten wir unseren registrierten Unternehmen eine B2B-Handelsplattform, um weltweit geeignete Abnehmer oder Lieferanten zu finden. Unsere digitale Ausschreibungssoftware unterstützt Sie effektiv bei der Suche nach neuen Partnern.

Zertifizierung Made in Germany Gütesiegel (optional)

Das Made in Germany Logo (Gütesiegel) wird in einem freiwilligen Zertifizierungsverfahren  vergeben. Die Zertifizierung durch die Made in Germany GmbH bedeutet einen erheblichen Wettbewerbsvorteil: Das Vertrauen von Kunden wird gestärkt, die Position am Markt durch ein Differenzierungsmerkmal ergänzt und die Wertschöpfungstiefe in Deutschland dargestellt.

Infos zur Zertifizierung

Funktionen auf einen Blick

Netzwerk Made in Germany
Bereits mehr als 20.000 Unternehmen sind eingetragen
Shopping- und Preisvergleichsportal
Über 1,5 Millionen Produkte auf Rocketgermany.de
Made in Germany Gütesiegel
Das neue digitale Zertifizierungsverfahren
Internationale B2B-Plattform
Handelsplattform und Einkaufsoptimierung

Neues im Magazin

Neuigkeiten aus den Bereichen Wirtschaft, Geschichte, Politik und Umwelt.

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Produktpiraterie: Made in Germany aus China

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The World of Made in Germany
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Company Stories

Die Geschichte des berühmten Labels und seine Bedeutung heute.


Die Bezeichnung „Made in Germany“ wurde vor über 130 Jahren in Großbritannien eingeführt und diente zunächst als Warnhinweis für mindere Qualität. Ende des 19. Jahrhunderts wurden durch deutsche Unternehmen eine Reihe an weltbekannten Erfindungen und Innovationen ein Meilenstein gesetzt. Deutsche Herstellung und Produktqualität war plötzlich das Maß der Dinge. Heute ist das Qualitätssiegel aus Deutschland in der ganzen Welt bekannt. Sie ist eine Auszeichnung und beweist Führungsqualität in puncto Innovationen am Weltmarkt. 

Wer wir sind? Die Made in Germany GmbH ist eine proaktive Initiative, die sich für gemeinsame Ziele von Interessensgemeinschaften aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft einsetzt. Unser Ziel ist es, eine weltoffene, heimatverbundene und global führende Unternehmensgemeinschaft „Made in Germany“ zu vereinen. Hersteller, Lieferanten und Anbieter, die auf dieser Basis produzieren oder Dienstleistungen anbieten, können sich auf unserem Onlineportal registrieren und ihr Unternehmensprofil veröffentlichen. Unser schnell wachsendes Netzwerk bietet eine weltweite Sichtbarkeit, von der auch Ihr Unternehmen profitieren wird.

Urteil des Oberlandesgerichts, OLG Düsseldorf zu "Made in Germany"

Als „hergestellt in Deutschland“ dürfen nur Produkte benannt werden, die maßgeblich und vorwiegend in Deutschland produziert werden und die maßgeblichen Eigenschaften nach Auffassung der zielgerichteten Verkehrskreise und Käufer aus deutscher Produktion entstehen. Das hat das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf am 5. April 2011 (AZ: I-20 U 110/ 10) entschieden und damit der vorinstanzlichen Entscheidung des Landesgerichts Düsseldorf (AZ: 2a O 12/10) zu „Made in Germany“ in vollem Umfang bestätigt. 

Schutz der geographischen Herkunftsangaben im Markengesetz und dem UWG

Dem Ausdruck bzw. die Kennzeichnung eines Produktes als „Made in Germany“ kommt heutzutage eine primär qualitätsweisende Funktion zu, welche die angesprochenen Verkehrskreise dazu veranlasst, die Angabe als Gütesiegel zu qualifizieren und mit einer besonderen Hochwertigkeit des Erzeugnisses zu assoziieren. Einige Anbieter mit im Ausland hergestellten Produkten und Waren haben das ebenfalls erkannt und missbrauchen das wertvolle Siegel, um den Absatz zu erhöhen.

Demnach reicht es sich laut den Urteilen des OLG und dem BGH eben nicht aus, Waren nur umzuverpacken oder im Ausland hergestellte Waren in Deutschland nur fertigzustellen. Der Bundesgerichtshof (BGH) stellte nun endgültig klar, dass dies gerade nicht ausreichend ist, um mit dem begehrten Gütesiegel zu werben. Er bekräftigte damit seine bisherige Rechtsprechung (Az.: I ZR 16/14). Es handelt sich vielmehr bei Fällen der fälschlichen oder nicht indizierten Zuordnung der Herkunftsangabe zu bestimmten Waren grundsätzlich um klassische Irreführungssachverhalte, wo die Verwendung dazu dann einem Rechtsverstoß gleichkommen. Es ist auch verboten auf der Website eines Unternehmens mit der Kennzeichnung Made in Germany zu werben, wenn die angebotenen Produkte oder deren Dienstleistungen die Wertschöpfung nicht in Deutschland erfüllen.

Wirtschaftsstandort Deutschland

Um die Wettbewerbsfähigkeit von Deutschland zu erhalten, bedarf es hoher Investitionen in Forschung und Entwicklung. Mit bester Qualität, wegweisenden Innovationen und qualifiziertem Personal werden deutsche Hersteller auch zukünftig internationale Maßstäbe setzen. Wichtig dafür ist eine entsprechende Förderung, die bereits in der Kindheit beginnt, und den Grundstein in Sachen Bildung legt. Ebenso ist die duale Berufsausbildung ein wichtiger Erfolgsfaktor für unseren Wirtschaftsstandort. Sowohl Verbraucher als auch Unternehmen sind gefordert, sich weiterhin zu engagieren, um dem Ziel – einem dauerhaft international wirtschaftlich führenden Deutschland – näher zu kommen. So sichert die Herstellung deutscher Produkte nach dem „Made in Germany“-Prinzip nicht nur unseren Wohlstand, sondern auch die Zukunft für nachkommende Generationen.

Gefahren für den Produktionsstandort Deutschland

Als Exportweltmeister mit vielen Hidden Champions (Weltmarktführende Hersteller und Dienstleister) und steigendem Wachstum ist die Selbstzufriedenheit der deutschen Wirtschaft groß. Doch die hohen Standards der Produktion sind gefährdet, denn der Bedarf an Reformen ist groß in Deutschland. Laut einer aktuellen Studie der Schweizer IMD Business School liegt die Bundesrepublik nur noch auf Rang 16 der wettbewerbsfähigsten Standorte weltweit. Damit setzt sich der Abstiegstrend aus den letzten vier Jahren weiter fort. Die verantwortlichen Entwicklungen sind vielfältig, durch gezielte Maßnahmen lassen sich diese Risiken jedoch in Chancen verwandeln.

Gesetze an digitale Revolution anpassen

Mit der fortschreitenden Digitalisierung verschwinden zusehends die Grenzen zwischen Arbeit und Privatem. Das deutsche Arbeitsrecht ist nicht darauf eingestellt, feste Vorgaben zur Arbeitszeit verhindern die volle Ausschöpfung des digitalen Potenzials. Vorgeschriebene Ruhezeiten und das tägliche Maximum an Arbeitszeit sind nicht mehr zeitgemäß. Zum Schutz des Arbeitnehmers reicht eine maximale Wochenarbeitszeit von beispielsweise 48 Stunden, der Arbeitstag kann damit selbstbestimmt und flexibel gestaltet werden.

Die Digitalisierung bringt weitere Herausforderungen mit sich, bei den meisten wurde Deutschland von vielen anderen Staaten abgehängt. Besonders in den Bereichen Smart Government und digitaler Netzinfrastruktur sind die Anstrengungen zu gering. Online-Geschäftsmodelle hingegen werden durch das Netzneutralitätsgesetz strenger reguliert als analoge. Für grundlegende Veränderungen reichen die digitalen Kompetenzen in der Bundesregierung nicht aus, die Zusammenarbeit mit Experten ist unerlässlich. Um die Zukunft von Made in Germany zu sichern, braucht es mehr Engagement aus allen Teilen der Gesellschaft.

Attraktiver werden – Fachkräftemangel birgt große Gefahren

An dieser Stelle tritt eine weitere Problematik auf: Der Mangel an qualifiziertem Personal gehört zu den größten Sorgen von Unternehmern. Rund 440.000 Fachkräfte fehlen, mit ihnen fiele die Leistung in der deutschen Wirtschaft um bis zu 30 Milliarden Euro höher aus. Derzeit nimmt die Zahl der Zuwanderer aus Europa ab. Umso wichtiger ist es Deutschland für qualifizierte Arbeitssuchende aus Drittstaaten attraktiver zu machen. Benötigt wird ein klares Zuwanderungsgesetz, dass Fachleute willkommen heißt und gleichzeitig Hilfesuchenden Schutz gewährt. Die Kanadier setzen das Prinzip bereits konsequent um. Qualifizierte Migranten werden gezielt angeworben und die deutlich kleinere Gruppe der aufgenommenen Flüchtlinge wird intensiv gefördert durch Integrations- und Bildungsangebote. Um den Fachkräftemangel langfristig zu beheben, sind große Investitionen in das öffentliche Bildungssystem nötig.

Investieren in den Wirtschaftsstandort 

Gesetzliche und private Krankenkassen arbeiten unwirtschaftlich, die Kostensteigerungen in den letzten Jahren sind enorm. Das Bundeswirtschaftsministerium rechnet bis 2040 mit einer Steigerung der Beiträge um rund zehn Prozentpunkte. Zusätzlich gehen bald die geburtenstärksten Jahrgänge in Rente, auch die Sanierung der Infrastruktur ist ein wichtiges Kriterium für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. Bei allen Reformen stellt sich die Frage nach der Finanzierung. Denn das Investitionen sinnvoll und überfällig sind, wird an vielen Stellen deutlich. In Zeiten von historisch niedrigen Zinsen sollte die Politik vom Pfad der Sparsamkeit abweichen und sich, zum Wohl der deutschen Bevölkerung, von der schwarzen Null verabschieden. 

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