Made in Germany

Fachportal für Qualität,
Innovationen und Zertifizierung Made in Germany

Made in Germany
Die offizielle Webseite

Die Bedeutung von Made in Germany hat eine klare Definition - der wesentliche Produktionsschritt muss in Deutschland erfolgen. Für die Fertigung von Made in Germany Produkten kann auch auf Teile und Rohstoffe aus dem Ausland zurückgegriffen werden. Wichtig ist dabei nur, dass der wesentliche Teil der Wertschöpfung hier in Deutschland gewährleist sind. Durch die Vernetzung von in Deutschland produzierenden Unternehmen, leisten wir mit unserem Netzwerk einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der heimischen Wirtschaft.

Alle Funktionen im Überblick

Zertifizierter Herkunftsnachweis
Made-in-Germany-Gütesiegel

In einem Onlineverfahren zertifizieren wir die Wertschöpfungstiefe von in Deutschland gefertigten Produkten. Hier prüfen wir die Herkunft und Entstehung von deutschen Erzeugnissen. Der wesentliche Produktionsprozess von mind. 51% muss in der Bundesrepublik erfolgen. Das Made in Germany Gütesiegel ist eine wichtige Orientierungshilfe für Käufer. Zudem ist es Sinnbild für Qualität, Innovationen, technologischen Fortschritt, Klimaschutz und Bewahrung von Traditionen. Darum lassen auch Sie sich jetzt zertifizieren.

Zum Gütesiegel

Dienste im Überblick

Logo Made in Germany
Firmenprofil im Made-in-Germany-Network

Mit einem Eintrag in unserer Firmendatenbank präsentieren Sie Ihr Unternehmen weltweit Interessenten für deutsche Qualitätsprodukte. Zugleich werden Sie Teil des großen Made-in-Germany-Networks und profitieren von zahlreichen Vorteilen.

Globus
Global Aggregator

Der Global Aggregator ist eine leistungsstarke Schnittstelle und synchronisiert Ihr Firmenprofil und weitere Daten in mehr als 40 der wichtigsten Suchmaschinen, Portale, Verzeichnisse, Social-Media-Kanäle, Karten und Sprachassistenten.

Siegel
Zertifizierung

Das „Made in Germany Gütesiegel“ vergeben wir in einem digitalen Zertifizierungsverfahren, welches die Herkunft von in Deutschland gefertigten Produkten bescheinigt. So kommen Sie schnell und effizient zum weltweit begehrten Siegel.

Seiten
Magazin "The World of Made in Germany"

Das neue Wirtschafts- und Lifestylemagazin für Deutschland. Wir erzählen spannende Geschichten über Meilensteine der deutschen Wirtschaft und geben Einblicke in Innovationen deutscher Erfolgsunternehmen.

Rocketgermany
Marktplatz – Rocketgermany.de

Präsentieren Sie Ihre Waren auf dem einzigartigen Shopping-Portal für Made in Germany Produkte. Rocketgermany bietet eine große Vielfalt an Angeboten in mehr als 2.000 Kategorien und 1,25 Millionen Produkten.

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B2B-Plattform

Unsere digitale Handelsplattform für Lieferanten und Einkäufer. Wir bringen Interessenten und Käufer aus über 80 Ländern mit Anbietern aus allen Branchen zusammen. Der Booster für neue Absatz- und Einkaufsquellen.

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Die Geschichte und Bedeutung von Made in Germany 

Die Bezeichnung „Made in Germany“ wurde vor über 130 Jahren in Großbritannien eingeführt und diente zunächst als Warnhinweis für mindere Qualität. Ende des 19. Jahrhunderts wurden durch deutsche Unternehmen eine Reihe an weltbekannten Erfindungen und Innovationen ein Meilenstein gesetzt. Deutsche Herstellung und Produktqualität war plötzlich das Maß der Dinge. Heute ist das Qualitätssiegel aus Deutschland in der ganzen Welt bekannt. Sie ist eine Auszeichnung und beweist Führungsqualität in puncto Innovationen am Weltmarkt. 

Rechtliche Abgrenzung der Warenmarkierung Made in Germany

Urteil des Oberlandesgericht, OLG Düsseldorf zur "Made-in-Germany-Verwendung"
Als „hergestellt in Deutschland“ dürfen nur Waren deklariert werden, die vorwiegend und maßgeblich in Deutschland hergestellt werden und die maßgeblichen Produkteigenschaften nach dem Verständnis der zielgerichteten Verkehrskreise aus deutscher Herstellung auch entstehen. Das hat das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf am 5. April 2011 (AZ: I-20 U  110/ 10) entschieden und damit der vorinstanzlichen Entscheidung des Landesgerichts Düsseldorf (AZ: 2a O  12/10) zur „Made-in-Germany-Verwendung“ in vollem Umfang bestätigt. Demnach reicht es laut den Urteilen des OLG und dem BGH eben nicht aus, Waren nur umzuverpacken oder im Ausland hergestellte Waren in Deutschland nur fertigzustellen. Der Bundesgerichtshof (BGH) stellte nun endgültig klar, dass dies gerade nicht ausreichend ist, um mit dem begehrten Logo zu werben. Er bekräftigte damit seine bisherige Rechtsprechung (Az.: I ZR 16/14). Daher kann es aus rechtlichen Gründen zur Täuschung des Rechtsverkehrs führen, wenn Hersteller im Ausland ihre Produkte als deutsche Ware oder "Made-in-Germany-Qualität" deklarieren

Wer ist die Made in Germany GmbH 

Die "Made in Germany GmbH" ist eine proaktive Initiative, die sich für gemeinsame Ziele von Interessensgemeinschaften aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft einsetzt. Unser Ziel ist es, ein weltoffenes, heimatverbundenes und global führendes "Unternehmensnetzwerk, das Made in Germany Network"  zu vereinen. Hersteller, Lieferanten und Anbieter, die auf dieser Basis produzieren oder Dienstleistungen anbieten, können sich auf unserem Onlineportal registrieren und ihr Unternehmensprofil veröffentlichen. Unser schnell wachsendes Netzwerk bietet eine weltweite Sichtbarkeit, von der auch Ihr Unternehmen profitieren wird.

Wirtschaftsstandort Deutschland und Made in Germany

Um die Wettbewerbsfähigkeit von Deutschland zu erhalten, bedarf es hoher Investitionen in Forschung und Entwicklung. Mit bester Qualität, wegweisenden Innovationen und qualifiziertem Personal werden deutsche Hersteller auch zukünftig internationale Maßstäbe setzen. Wichtig dafür ist eine entsprechende Förderung, die bereits in der Kindheit beginnt, und den Grundstein in Sachen Bildung legt. Ebenso ist die duale Berufsausbildung ein wichtiger Erfolgsfaktor für unseren Wirtschaftsstandort. Sowohl Verbraucher als auch Unternehmen sind gefordert, sich weiterhin zu engagieren, um dem Ziel – einem dauerhaft international wirtschaftlich führenden Deutschland – näher zu kommen. So sichert die Herstellung deutscher Produkte nach dem Made in Germany Prinzip nicht nur unseren Wohlstand, sondern auch die Zukunft für nachkommende Generationen.

Gefahren für den Produktionsstandort Deutschland

Als Exportweltmeister mit vielen Hidden Champions (Weltmarktführende Hersteller und Dienstleister) und steigendem Wachstum ist die Selbstzufriedenheit der deutschen Wirtschaft groß. Doch die hohen Standards der Produktion sind gefährdet, denn der Bedarf an Reformen ist groß in Deutschland. Laut einer aktuellen Studie der Schweizer IMD Business School liegt die Bundesrepublik nur noch auf Rang 16 der wettbewerbsfähigsten Standorte weltweit. Damit setzt sich der Abstiegstrend aus den letzten vier Jahren weiter fort. Die verantwortlichen Entwicklungen sind vielfältig, durch gezielte Maßnahmen lassen sich diese Risiken jedoch in Chancen verwandeln.

Gesetze an digitale Revolution anpassen

Mit der fortschreitenden Digitalisierung verschwinden zusehends die Grenzen zwischen Arbeit und Privatem. Das deutsche Arbeitsrecht ist nicht darauf eingestellt, feste Vorgaben zur Arbeitszeit verhindern die volle Ausschöpfung des digitalen Potenzials. Vorgeschriebene Ruhezeiten und das tägliche Maximum an Arbeitszeit sind nicht mehr zeitgemäß. Zum Schutz des Arbeitnehmers reicht eine maximale Wochenarbeitszeit von beispielsweise 48 Stunden, der Arbeitstag kann damit selbstbestimmt und flexibel gestaltet werden.

Die Digitalisierung bringt weitere Herausforderungen mit sich, bei den meisten wurde Deutschland von vielen anderen Staaten abgehängt. Besonders in den Bereichen Smart Government und digitaler Netzinfrastruktur sind die Anstrengungen zu gering. Online-Geschäftsmodelle hingegen werden durch das Netzneutralitätsgesetz strenger reguliert als analoge. Für grundlegende Veränderungen reichen die digitalen Kompetenzen in der Bundesregierung nicht aus, die Zusammenarbeit mit Experten ist unerlässlich. Um die Zukunft von Made in Germany zu sichern, braucht es mehr Engagement aus allen Teilen der Gesellschaft.

Attraktiver werden – Fachkräftemangel birgt große Gefahren

An dieser Stelle tritt eine weitere Problematik auf: Der Mangel an qualifiziertem Personal gehört zu den größten Sorgen von Unternehmern. Rund 440.000 Fachkräfte fehlen, mit ihnen fiele die Leistung in der deutschen Wirtschaft um bis zu 30 Milliarden Euro höher aus. Derzeit nimmt die Zahl der Zuwanderer aus Europa ab. Umso wichtiger ist es Deutschland für qualifizierte Arbeitssuchende aus Drittstaaten attraktiver zu machen. Benötigt wird ein klares Zuwanderungsgesetz, dass Fachleute willkommen heißt und gleichzeitig Hilfesuchenden Schutz gewährt. Die Kanadier setzen das Prinzip bereits konsequent um. Qualifizierte Migranten werden gezielt angeworben und die deutlich kleinere Gruppe der aufgenommenen Flüchtlinge wird intensiv gefördert durch Integrations- und Bildungsangebote. Um den Fachkräftemangel langfristig zu beheben, sind große Investitionen in das öffentliche Bildungssystem nötig.

Investieren in den Wirtschaftsstandort und Made in Germany

Zum Beispiel: Gesetzliche und private Krankenkassen arbeiten unwirtschaftlich, die Kostensteigerungen in den letzten Jahren sind enorm. Im europäischen Vergleich steht Deutschland nicht gut da. Das Bundeswirtschaftsministerium rechnet bis 2040 mit einer Steigerung der Beiträge um rund zehn Prozentpunkte. Zusätzlich gehen bald die geburtenstärksten Jahrgänge in Rente, auch die Sanierung der Infrastruktur ist ein wichtiges Kriterium für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. Bei allen Reformen stellt sich die Frage nach der Finanzierung. Denn das Investitionen sinnvoll und überfällig sind, wird an vielen Stellen deutlich. In Zeiten von historisch niedrigen Zinsen sollte die Politik vom Pfad der Sparsamkeit abweichen und sich, zum Wohl der deutschen Bevölkerung, von der schwarzen Null verabschieden. 

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