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    Entdecken Sie innovative Produkte, viele Weltmarktführer sowie weitere außergewöhnliche Hersteller und Lieferanten mit zahlreichen Erfindungen und Weltneuheiten auf unserem B2B-Markplatz. Herstellung und Design aus Deutschland ist populär wie nie zuvor.
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    Interessante Artikel über Meilensteine der deutschen Wirtschaft, packende Erfolgsgeschichten großer Umweltthemen sowie aktuelle Berichte zur gesamten Wirtschaft in Deutschland.
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Company Stories

Die Geschichte des berühmten Labels und seine Bedeutung heute.


Die Bezeichnung „Made in Germany“ wurde vor über 130 Jahren von den Briten eingeführt und diente zunächst als Warnhinweis für mindere Qualität. Heute ist das Qualitätssiegel aus Deutschland eine Auszeichnung und beweist Führungsqualität in puncto Innovationen am Weltmarkt. Die Made in Germany GmbH ist eine proaktive Initiative, die sich für gemeinsame Ziele von Interessensgemeinschaften aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft einsetzt. Unser Fokus ist es, eine weltoffene, heimatverbundene und global führende Unternehmensgemeinschaft „Made in Germany“ auf unserem Online Portal  zu vereinen. Hersteller, Lieferanten und Anbieter, die auf dieser Basis produzieren oder liefern, können sich auf unserem Onlineportal registrieren und ihr Unternehmensprofil veröffentlichen. Das schnell wachsende Netzwerk ermöglicht eine global tragende Infrastruktur, von der auch Ihr Unternehmen profitieren wird.

„Made in Germany“ und der Wirtschaftsstandort Deutschland

Um die Wettbewerbsfähigkeit von Deutschland zu erhalten, bedarf es hoher Investitionen in Forschung und Entwicklung. Mit bester Qualität, wegweisenden Innovationen und qualifiziertem Personal werden wir auch zukünftig internationale Maßstäbe setzen. Wichtig dafür ist eine entsprechende Förderung, die bereits in der Kindheit beginnt, und den Grundstein in Sachen Bildung legt. Ebenso ist die duale Berufsausbildung ein wichtiger Erfolgsfaktor für unseren Wirtschaftsstandort. Sowohl Verbraucher als auch Unternehmen sind gefordert, sich weiterhin zu engagieren, um dem Ziel – einem dauerhaft international wirtschaftlich führenden Deutschland – näher zu kommen. So sichert die Herstellung deutscher Produkte nach dem „Made in Germany“-Prinzip nicht nur unseren Wohlstand, sondern auch die Zukunft für nachkommende Generationen.

Gefahren für den Produktionsstandort Deutschland

Als Exportweltmeister mit vielen Hidden Champions (Weltmarktführer) und steigendem Wachstum ist die Selbstzufriedenheit der deutschen Wirtschaft groß. Doch die hohen Standards der Produktion sind gefährdet, denn der Bedarf an Reformen ist groß in Deutschland. Laut einer aktuellen Studie der Schweizer IMD Business School liegt die Bundesrepublik nur noch auf Rang 15 der wettbewerbsfähigsten Standorte weltweit. Damit setzt sich der Abstiegstrend aus den letzten vier Jahren weiter fort. Die verantwortlichen Entwicklungen sind vielfältig, durch gezielte Maßnahmen lassen sich diese Risiken jedoch in Chancen verwandeln.

Gesetze an digitale Revolution anpassen

Mit der fortschreitenden Digitalisierung verschwinden zusehends die Grenzen zwischen Arbeit und Privatem. Das deutsche Arbeitsrecht ist nicht darauf eingestellt, feste Vorgaben zur Arbeitszeit verhindern die volle Ausschöpfung des digitalen Potenzials. Vorgeschriebene Ruhezeiten und das tägliche Maximum an Arbeitszeit sind nicht mehr zeitgemäß. Zum Schutz des Arbeitnehmers reicht eine maximale Wochenarbeitszeit von beispielsweise 48 Stunden, der Arbeitstag kann damit selbstbestimmt und flexibel gestaltet werden.

Die Digitalisierung bringt weitere Herausforderungen mit sich, bei den meisten wurde Deutschland von vielen anderen Staaten abgehängt. Besonders in den Bereichen Smart Government und digitaler Netzinfrastruktur sind die Anstrengungen zu gering. Online-Geschäftsmodelle hingegen werden durch das Netzneutralitätsgesetz strenger reguliert als analoge. Für grundlegende Veränderungen reichen die digitalen Kompetenzen in der Bundesregierung nicht aus, die Zusammenarbeit mit Experten ist unerlässlich. Um die Zukunft von Made in Germany zu sichern, braucht es mehr Engagement aus allen Teilen der Gesellschaft.

Attraktiver werden – Fachkräftemangel birgt große Gefahren

An dieser Stelle tritt eine weitere Problematik auf: Der Mangel an qualifiziertem Personal gehört zu den größten Sorgen von Unternehmern. Rund 440.000 Fachkräfte fehlen, mit ihnen fiele die Leistung in der deutschen Wirtschaft um bis zu 30 Milliarden Euro höher aus. Derzeit nimmt die Zahl der Zuwanderer aus Europa ab. Umso wichtiger ist es Deutschland für qualifizierte Arbeitssuchende aus Drittstaaten attraktiver zu machen. Benötigt wird ein klares Zuwanderungsgesetz, dass Fachleute willkommen heißt und gleichzeitig Hilfesuchenden Schutz gewährt. Die Kanadier setzen das Prinzip bereits konsequent um. Qualifizierte Migranten werden gezielt angeworben und die deutlich kleinere Gruppe der aufgenommenen Flüchtlinge wird intensiv gefördert durch Integrations- und Bildungsangebote. Um den Fachkräftemangel langfristig zu beheben, sind große Investitionen in das öffentliche Bildungssystem nötig.

Investieren in den Wirtschaftsstandort und „Made in Germany“

Gesetzliche und private Krankenkassen arbeiten unwirtschaftlich, die Kostensteigerungen in den letzten Jahren sind enorm. Das Bundeswirtschaftsministerium rechnet bis 2040 mit einer Steigerung der Beiträge um rund zehn Prozentpunkte. Zusätzlich gehen bald die geburtenstärksten Jahrgänge in Rente, auch die Sanierung der Infrastruktur ist ein wichtiges Kriterium für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. Bei allen Reformen stellt sich die Frage nach der Finanzierung. Denn das Investitionen sinnvoll und überfällig sind, wird an vielen Stellen deutlich. In Zeiten von historisch niedrigen Zinsen sollte die Politik vom Pfad der Sparsamkeit abweichen und sich, zum Wohl der deutschen Bevölkerung, von der schwarzen Null verabschieden. Made in Germany bedeutet gemeinsame Ziele verfolgen, zur Sicherung unserer Zukunft.

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