Dank FlixTrain günstig, grün und pünktlich reisen

Über die Ausweitung des Fernbusanbieters FlixMobility auf den Schienenverkehr freuen sich besonders junge Reisende. Denn von vornherein versprach das Start-up, dass Bahnreisen mit dem FlixTrain günstig und umweltfreundlich sein werden. Überhaupt hat es die FlixMobility Tech GmbH aus München innerhalb kurzer Zeit geschafft, nicht nur deutschland-, sondern auch europaweit zum Erfolgsanbieter für Fernmobilität zu werden.

Inzwischen hat das Reiseunternehmen über 100 Millionen Fahrgäste transportiert, mehr als 2.000 Ziele angefahren und mehr als 300.000 Verbindungen pro Tag hergestellt. 

Das Erfolgskonzept FlixMobility

Keine Aktivität des Start-ups ist zufällig gewählt, alles ist gut durchdacht. So auch die Farbe der grünen Busse und Züge, denn der Mobilitätsanbieter setzt auf grüne, also umweltfreundliche Konzepte. Bereits 2009 entstanden erste Ideen für einen liberalisierten Markt und zu alternativen Mobilitätskonzepten. Die junge Firma gründeten 2013 André Schwämmlein, Jochen Engert und Daniel Krauss. Für ein der globalisierten und flexiblen Welt angepasstes Reisen kombinierten die Gründer drei unterschiedliche Organisationstypen: Aus einem Internetunternehmen, einem Technologie-Start-up und einem herkömmlichen Verkehrsbetrieb entstand so die FlixMobility. Sie hat es mit diesem neuen Konzept, das besonders junge Leute mit wenig Geld und Smartphone-Affinität anspricht, in wenigen Jahren zum größten Fernbusnetz Europas gebracht. Im nächsten Schritt folgte 2018 mit Blick auf den deutschen Bahnreiseverkehr beinahe zwangsläufig ein intermodales Angebot in Schienenreiseverkehr unter dem Namen FlixTrain.

Moderne Zugreisen bei guter Klimabilanz

Letzteres gab sich von vornherein als Wettbewerber der Deutschen Bahn zu erkennen. Mit dem FlixTrain soll es günstig wie mit dem Bus, schnell und zudem umweltfreundlich auf die Schiene gehen. Das Start-up greift in seinem Programm die bekannten Defizite seines Mitbewerbers auf: Jeder Zug verfügt, wie auch die Fernbusse des Unternehmens, über kostenlosen WLAN-Zugriff und Steckdosen in den Wagons – unabhängig von der Buchungsklasse, zumal es nur eine gibt. Besonders für junge Leute und Geschäftsreisende sind die günstigen Ticketpreise ab 9,90 Euro und die kostenlose Internetverbindung attraktiv. Die Züge sind mit IC-Geschwindigkeit unterwegs und auf bisher einer Strecke (zwischen Hamburg und Köln) sogar mit ICE-Geschwindigkeit. Sie können also mit dem herkömmlichen Bahnverkehr mithalten.

Umweltschutz steht bei dem Start-up an oberster Stelle neben der Flexibilität und wird dem Reisenden bei FlixMobility bereits während der Buchung vor Augen geführt. Sich als Kunde für eine Beteiligung zu entscheiden, ist einfach, zumal einem die eigene Klimabilanz quasi als eigene Sache ans Herz gelegt wird. Weil so jeder den Umweltschutz für sich verantwortet, steht der grüne Gedanke noch deutlicher im Vordergrund. Denn wer auf seinen klimatischen Fußabdruck achten will, muss dies bei der Online-Buchung angeben: Nach Auswahl der Reiseroute setzt der Anwender im Browser oder in der App einfach das Häkchen für den „Klimaschutzbeitrag“. Das System errechnet dann kilometergenau die bei der Fahrt anstehenden CO2-Emissionen und schlägt sie auf den Ticketpreis auf. Maximal zahlt der Fahrgast für seinen CO2-Abdruck 3 Prozent des Reisepreises.

FlixBus-Kunden aktiv für Entwicklungshilfe und Umwelt

Zusätzlich fahren die von FlixBus eingesetzten Busse nachweislich energieeffizient und stoßen wenig Treibhausgase aus. Weil Fernbusreisen aber nicht komplett emissionsfrei ablaufen, wird in Zusammenarbeit mit atmosfair die Klimabelastung einer jeden Reise, die vom Kunden mit dem Klimaschutzbeitrag versehen wird, ausgeglichen. Das Prinzip basiert nach dem Emissionszertifikatehandel, in dessen Sinne ein finanzieller Umweltbeitrag in ein teilnehmendes Klimaschutzprojekt fließt. Dieses kompensiert die CO2-Emissionen, welche die Reise verursacht.

Der FlixBus-Klimaschutzbeitrag finanziert konkret das UN-akkreditierte Projekt für energieeffiziente Öfen in Ruanda. Hintergrund sind hohe Holzverbrauchszahlen für herkömmliche Feuer- und Kochstellen der Bevölkerung. Eine Modernisierung können sich die meisten Haushalte dort nicht leisten; auch fällt es schwer, den ländlichen Bewohnern die Notwendigkeit einer solchen Investition nahe zu bringen. Doch die mit der Unterstützung angeschafften modernen Brennöfen verbrauchen circa 80 Prozent weniger Holz als die traditionellen. Das Projekt erhält somit die Wälder vor Ort und entlastet die Einwohner. Die ruandischen Wälder stellen unter anderem den Lebensraum für die letzten Berggorillas dar und tragen zum globalen Klimaschutz bei. Aber auch die nachhaltige Entwicklung in den Haushalten Ruandas und die Gesundheit der Einheimischen fördert das von der FlixmobilityTech GmbH unterstützte Projekt. So belegen erste medizinische Studien eine verbesserte Lungenfunktion bei Nutzern der neuen Öfen.

Fotos: FlixBus

Kommentare

Keine Kommentare vorhanden. Hier können Sie einen neuen Kommentar verfassen.

Kostenlos eintragen

Tragen Sie sich als Anbieter Made in Germany oder B2B-Einkäufer ein und nutzen Sie viele Funktionen für Ihren persönlichen Erfolg.

Kostenlos eintragen als

Sitzung abgelaufen

Ihre Sitzung ist abgelaufen. Möchten Sie fortfahren? Dann aktualisieren Sie bitte Ihren Browser.

Seite aktualisieren

Bestätigen

Klicken Sie auf Bestätigen, um die Aktion durchzuführen.