Schluss mit Stolpern – Skischuhe mit Grip-Walk-System

Auf herkömmlichen Skischuhen sicher zu gehen, ist für die meisten Wintersportler ein Balanceakt. Denn der Skiläufer gerät leicht ins Stolpern, vor allem weil die Schuhsohlen auf verschneitem oder vereistem Grund rutschen. Jetzt naht Abhilfe, denn das prämierte Grip-Walk-System „Made in Germany“ von Marker lässt den Schuhträger aufgrund seiner innovativen Technologie besser laufen.

Im Skiurlaub tendieren immer mehr Hobbysportler dazu, sich Skier zu leihen, wie der Bundesverband der Deutschen Sportartikel-Industrie (BSI) aussagt. Anders verhalten sich Verbraucher aus Deutschland und vielen anderen Ländern bei Skischuhen; allein schon aus hygienischen Gründen bevorzugen sie es, diese Produkte zu kaufen. Laut den letzten Zahlen wurden weltweit jährlich rund 3,4 Millionen Paar abgesetzt. In Deutschland ist der Markt für diese Sportartikel deutlich größer als der für Skier.

Besser und sicherer unterwegs

Im Zuge dieser Marktentwicklung befasst sich die Wintersportartikelbranche verstärkt damit, Schuhausrüstung für den weißen Sport zu entwickeln. Die Hersteller arbeiten unter anderem an der seit Langem bestehenden Aufgabe, Skischuhe lauffähiger zu machen. Beinahe jeder geht in konventionellen Schuhen dieser Art wie auf dem Mond. Eine Herausforderung für Sportartikelentwickler wie den Bindungshersteller Marker aus Penzberg/Bayern, dem es nun gelungen ist, ein innovatives Grip-Walk-System mit neuartigen Gummisohlen zu erfinden. „Jeder Skifahrer hat sich bestimmt schon einmal gewünscht, im Skischuh besser laufen zu können“, so Michael Mangold, Entwicklungsleiter bei Marker und Mittüftler bei Grip Walk. Die neue griffige Lösung seines Unternehmens lässt den Träger besser und sicherer gehen, da die Gummisohlen gewölbt sind und über ein Antirutsch-Hochprofil verfügen.
 

Laut Marker ist eine neuartige Copolymer-Sohle mit Rockerprofil einer der Vorteile der Grip-Walk-Sohlen. Die konvexe Form und das Rippenprofil des Gummis steigern den Laufkomfort und die Sohle greift wesentlich besser. Grip Walk lässt sich einfach auf den Skischuhen anbringen, denn das System umfasst zwei Sohlenplatten, die auf viele gängige Ski- und Tourenskischuhe passen. Mit je vier Schrauben montiert der Skiläufer die zweiteilige Sohle am Schuh – ein Handgriff, der schnell getan ist. Bei diesem neuen System verhalten sich die Sicherheitsauslösung und die Kraftübertragung wie gewohnt. Mithilfe eines Pads ist die Grip-Walk-Sohle mit der Bindung verbunden und überträgt so die Kraft der Schwungauslösung direkt zum Ski.

Immer mehr Produkte Grip Walk geeignet

Viele Tourenbindungen am Markt passen bereits zu diesem System von Marker, wobei es nicht erforderlich ist, die Höheneinstellung der Gleitplatte zu ändern. Allerdings müssen konventionelle Alpinbindungen „Grip-Walk-Ready“ sein, um mit dem System kompatibel zu sein. Zudem bieten mittlerweile die meisten neu produzierten Skischuhe die Grip-Walk-Option für das Nachrüsten der Sohlen an.
Verantwortliche in der Sportbranche zeigen sich überzeugt von der griffen Lösung. So kommentierte Andreas Rudolf, Geschäftsführer des Handelsverbunds Sport 2000: „Diese Innovation ist genial, weil sie so einfach ist. Grip Walk ist ein Tool, das insbesondere im Fachhandel gespielt werden kann. (…) Auf Handelsseite gilt es, das Thema entsprechend zu kommunizieren und den Kunden direkt im Geschäft die Vorteile der Grip-Walk-Sohle ausprobieren zu lassen.“ Bereits 2016 wurde diese Innovation im Skibereich mit dem ISPO Gold Award ausgezeichnet.

Bild: Marker Deutschland GmbH

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