KIWI: smartes Schlüsselsystem Made in Berlin

Das Zuhause der Zukunft ist smart, glauben die einen. Digitale Lösungen für den Haushalt sind nichts als Spielerei für Nerds und bequeme Privatpersonen, sagen die anderen. Doch die Realität zeigt anhand vieler Erfindungen, wie komfortabel die schlauen Systeme für den Alltag sind, und dass sie das Leben in manchen Situationen durchaus erleichtern.

Viele smarte Lösungen haben die Testphase absolviert und präsentieren sich sowohl praktikabel als auch erschwinglich. Und die Gegenwart ist bereits vernetzter, als es oft aussieht. Augenfällig zeigen dies Lösungen, wie die sprachgesteuerte Beleuchtung, der Einkauf über Spracheingabesysteme wie Alexa und Siri oder die Kamera an der Haustür, mit der sich in der Ferne live überwachen lässt, wer gerade vor dem Eigenheim steht. Am komplett smarten Zuhause, darunter die Internetverbindung des Kühlschranks und des PKW, scheiden sich die Geister. Wobei Systeme, etwa das von KIWI,dem Nutzer Geld einsparen und im Notfall helfen.

Die Idee des schlüssellosen Zugangssystems

Viele Geistesblitze tauchen in alltäglichen (Not-)Situationen auf. So auch ein Einfall der Wirtschaftsingenieurin Claudia Nagel. Anlass dafür war ein verregneter Novembertag in Berlin. Die spätere Gründerin des Start-ups KIWI stand vor ihrer Haustür und kramte verzweifelt nach dem Haustürschlüssel. In diesem Moment entstand die Idee für KIWI, denn die Unternehmerin fragte sich: Braucht es im 21. Jahrhundert noch einen Metallschlüssel? Ihre Innovation Made in Germany nahm im Jahr 2012 an Fahrt auf, als sie sich mit dem Sicherheitsexperten Christian Bogatu zusammentat. Gemeinsam und mit Unterstützung weiterer Experten, wie Juristen und Programmierern, machten sich die beiden Pioniere ans Werk und entwarfen die Systemarchitektur für KIWI. Auf der TechCrunch Disrupt Europe im Oktober 2013 in Berlin startete die Innovation des schlüssellosen Zugangssystems durch.

Wem dient das intelligente Schlüsselsystem?

Besonders für Mehrfamilienhäuser oder Firmengebäude, mit gemeinschaftlich genutzten Türen, ist ein schlüsselloses System die angemessene Wahl. Zwar gibt es in einigen Geschäftsobjekten schon Ähnliches, doch oft benötigt man für den schlüssellosen Zugang zu Gebäuden oder gesicherten Räumen Fingerabdrücke oder Personalkarten. Im privaten Wohnbereich sind schlüssellose Türöffner hingegen kaum vertreten. Dabei können Hausmeister, Postboten, Paketlieferanten oder auch Organisationen wie Seniorenbetreuungen von solchen Zugangssystemen profitieren. In Notfällen, wie einem Hausbrand oder einem Unfall, kann eine schlüssellose Lösung Zeit sparen und Leben retten. Mit KIWI sind alle Türen eines Mehrfamilienhauses zu öffnen. Wer komplett auf seinen herkömmlichen Schlüssel verzichten möchte, kann sich das System an jeder Tür seines Objektes installieren lassen. Praktisch ist dies vor allem für gemeinsam genutzte Haustüren, Kellerzugänge, Tiefgaragen oder Gemeinschaftsräume. 

Einmal installiert, öffnet und schließt eine App

Mit dem KIWI Smart Entry gelangen Anwender schlüssellos in ihr Firmengebäude oder ihre Wohnung. Die Installation des Systems erfolgt unsichtbar hinter dem Klingelschild; Dritte erkennen die Vorrichtung nicht. Einzelne Smart Locks können Verbraucher selbst an den Türen ihrer Wahl anbringen. Über das KIWI Portal erfolgt die Verwaltung. Zugang durch die elektronisch verschlossenen Türen erhält der Anwender über Transponder oder App. Die Zutrittsrechte werden online verteilt. Mit ein paar Klicks stellen Nutzer ein, wen sie durch welche Tür lassen möchten. So kommt beispielsweise der Nachbar während des Urlaubs zum Blumengießen schlüssellos in die Wohnung. Kehrt der Nutzer zurück, entzieht er dem Nachbarn über das Onlineportal die Zutrittsrechte. So entfallen Umstände, wie Schlüsselverleih und das Nachmachen von Wohnungsschlüsseln für Familienmitglieder, und nie wieder sperren sich KIWI-Anwender versehentlich aus oder lassen den Schlüssel stecken, wenn sie das Haus verlassen. Auch Ausnahmen bewältigt das System: Falls nötig, sind die mit KIWI ausgestatteten Türen online über das Portal zu öffnen. Überhaupt ist das Portal das Herzstück der gesamten Lösung. Es dient der Online-Verwaltung von Zugangsberechtigungen und liefert eine Übersicht aller erfassten Objekte und Nutzer. Online vorgenommene Änderungen erfolgen in Echtzeit vor Ort.

Wie sicher ist das Online-System?

Digitale Zugänge, wie das von KIWI, unterliegen trotz aller Vorzüge auch dem Risiko der Cyber-Kriminalität. Daher ist es notwendig, dass Sicherheitsmaßnamen so hoch wie nötig und gleichzeitig so komfortabel wie möglich ausfallen. KIWI setzt auf die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) bei seinem Schlüsselmanagement-System. Anwender identifizieren sich über verschiedene Medien und geben zu ihrer Authentifizierung beispielsweise Passwort und Nutzernamen an, weisen eine ID-Karte vor oder beantworten eine zusätzliche Sicherheitsfrage. Auch die Nutzererkennung über ein biometrisches Merkmal, etwa Fingerabdruck, ist möglich. Zudem lassen sich individuelle Lösungen einrichten. Für jeden bietet das smarte Schlüsselsystem die passende Variante.

Unternehmensvideo von Kiwi

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