Versicherungen als Schutzschilder gegen Cyber-Angriffe und Co.

Im März dieses Jahres ging das junge Unternehmen CyberDirekt mit seiner innovativen Idee an den Markt und kam damit zum Hackerangriff auf die Bundesregierung genau richtig. Denn das Start-up bietet gegen ebensolche Gefahren im Internet Schutzsysteme, Schulungen und Versicherungen an.

CyberDirekt versteht sich keineswegs als klassischer Versicherungsmakler. Ebenso wenig handelt es sich bei dem Unternehmen um einen Software-Hersteller im Kampf gegen Spyware oder Computerviren. Hinter CyberDirekt steckt mehr, denn das Team bringt Erfahrungen aus den Bereichen Versicherung, IT, Fin-Tech, E-Commerce und anderen Technologien zusammen und entwickelt für seine Kunden die besten Methoden sowie individuelle Pakete zur Absicherung gegen Cyber-Risiken. Dabei sind die angebotenen Versicherungen keine eigenen, sondern Produkte von Partnern wie der HDI Versicherung AG oder der AIG Europe Limited.

Warum eine Versicherung gegen Hackerschäden?

Wie schwerwiegend die Folgen einer Cyber-Attacke für den Geschäftsbetrieb sein können, möchten sich die meisten Unternehmer gar nicht ausmalen. Dennoch ist ein solcher Angriff keine Seltenheit. Gerade, wer vom Online-Geschäft lebt, sollte sich ausreichend schützen. Und genau da beginnen die Schwierigkeiten, denn wer weiß schon, was genügender Schutz im Internet bedeutet? Hier hilft die Idee von CyberDirekt. Das Unternehmen gibt zu: Gegen Hacker-Angriffe gibt es aktuell keinen hundertprozentigen Schutz. Darum braucht es eine Versicherung, die im Notfall unterstützend eingreift. So versorgt können die Kunden zur Normalität zurückkehren, der Geschäftsbetrieb wieder laufen, der wirtschaftliche Schaden begrenzt bleiben und finanzielle Folgen abgesichert werden. Bisher sind die wenigsten kleinen Unternehmen ausreichend gegen Cyber-Kriminalität gewappnet, wie kürzlich eine Studie der Deutschen Industrie- und Handelskammer feststellte. Dies liegt vor allem daran, dass sich viele Unternehmer nicht im Klaren darüber sind, ein attraktives Ziel zu sein. Doch die neue Datenschutzgrundverordnung zeigt, dass ein durchdachter Umgang mit der Sicherheit im Internet notwendig ist. 

Wie agiert die Cyber-Versicherung im Notfall?

Wie gut eine Versicherung ist, weiß man erst, wenn es ernst wird. CyberDirekt ist in einem solchen Notfall für seine Kunden 24/7 erreichbar. Die Sofortanalyse der Systeme führt ein Sachkundiger durch, den die Versicherung schnellstmöglich vor Ort zur Verfügung stellt. Er prüft, untersucht und schätzt den Schaden. Gleichzeitig ergreift der Versicherer Sofortmaßnahmen, welche die Auswirkungen weitestgehend begrenzen sollen. IT-Experten nehmen sich der betroffenen Stellen an und leiten die wichtigsten Schritte umgehend ein. Zudem nutzen sie bereits vorab eine Software, die im DeepWeb und Darknet nach Daten sucht, die dem Kunden gehören. Ob Kreditkarten- und Telefonnummern oder andere persönliche Daten: Werden diese an falscher Stelle gefunden, informiert das System den Betroffenen sofort. 

Maßgeschneiderter Cyber-Schutz nach Berufsgruppe und Unternehmensart

Der Versicherer hilft Kunden nicht nur im Schadensfall. Ebenfalls im Programm erhältlich sind Vorsorgeprogramme, wie kostenfreie Mitarbeiterschulungen, die für die Gefahren im Internet sensibilisieren und vermeidbaren Schadenfällen vorbeugen sollen. Dabei entwickeln Fachleute die sogenannten Security-Awareness-Trainings anhand praktischer Beispiele und vermitteln sie auch denjenigen verständlich, die sich mit dem Thema IT nicht so gut auskennen. Ziel des Teams von CyberDirekt ist es, mit Schulungen und einer im Notfall greifenden Versicherung dafür zu sorgen, dass sich seine Kunden wieder auf ihre Arbeit konzentrieren können, statt sich mit neuen Datenschutzgrundverordnungen oder Ähnlichem beschäftigen zu müssen. Zu den Zielgruppen, die CyberDirekt ihren unterschiedlichen Bedürfnissen an Cyber-Schutz gemäß kategorisiert, gehören Ärzte, Hotels, Steuerberater und Einzelhändler. Jede dieser Berufssparten benötigt spezielle Sicherheitsvorkehrungen. So sind es bei Ärzten und Krankenhäusern die sensiblen Gesundheitsdaten, die es zu schützen gilt, bei Notaren sind es elektronische Urkunden und Kundenarchive. 

In welchen Fällen greift die Versicherung?

Wie für jede Versicherung ist es auch für CyberDirekt grundlegend, dass ihre Kunden ein gewisses Maß an Selbstschutz und Vorkehrungen schaffen. Mindestanforderungen für ein „Schutzschild“ gegen Hackerangriffe sind die Standards, ohne die sich kein Unternehmer im Internet bewegen sollte. Dazu gehören ein Virenschutz, der aktuell und aktiv ist, eine Firewall, welche die Kommunikationswege überwacht, die Regulierung der Zugriffsrechte mit fest definiertem Konzept und ein regelmäßig durchgeführtes Back-up zur Datensicherung. Wer die Voraussetzungen erfüllt, ist dank CyberDirekt auf der sicheren Seite. 

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