Nachhaltig Einkaufen

5 Tipps für den Supermarkt

Nachhaltigkeit ist nicht nur eine Sache der Politik. Sie fängt bei jedem Einzelnen an. Sogar im Supermarkt können kleine Entscheidungen Großes bewirken. Deshalb gibt es hier fünf Tipps zum nachhaltig Einkaufen.


1. Plastik einsparen

Jährlich produzieren Deutsche 145 Kilogramm Verpackungsmüll. Plastik einsparen kann man schon in der Obst- und Gemüseabteilung. Anstatt Obst in Plastikschale, ist lose Ware die umweltfreundlichere Alternative. Statt der vorhandenen Plastiktüten, die immerhin achtmal weniger Müll verursachen wie jene Schalen, können die Lebensmittel in selbstmitgebrachte Netze oder Stoffbeutel gepackt werden. An der Frischtheke kann man sich inzwischen immer häufiger seine Ware in Dosen einpacken lassen. Bei Getränken gilt das Kredo: Einweg ist kein Weg!


2. Fleisch reduzieren

Der Futteranbau nimmt in Deutschland 60 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Flächen ein. Zusätzlich wird massenweise importiert, darunter Soja, welches zu 90 Prozent gentechnisch verändert ist. Ein weiteres Argument, hin und wieder auf tierische Lebensmittel zu verzichten: Laut WWF könnte jeder durch weniger Fleischkonsum Treibhausgas-Emissionen in Höhe von rund 800 Kilogramm CO2-Äquivalenten vermeiden, oder: sieben Prozent der durch ihn verursachten jährlichen Treibhausgas-Emissionen. Weniger Fleisch heißt also mehr Umweltschutz. Ist das Fleisch zusätzlich hochwertig, ist es etwa Wildfleisch, umso besser.


3. Auf Bio und Fair setzen

Bioland, Demeter, das EU-Biosiegel, Fairtrade, Naturland: die Siegel versprechen allesamt eine nachhaltigere Landwirtschaft, das gilt für Obst- und Gemüse genauso wie für Trockenwaren, Molkereiprodukte und Fleischwaren. Bio-Produkte haben in der Regel eine bessere Klimabilanz und weisen geringere oder gar keine Pestizidrückstände auf.


4. Regional und saisonal einkaufen

Je kürzer die Wege sind, die ein Lebensmittel hinter sich hat, umso besser die CO2-Bilanz. Je weniger Energie durch Licht, Wasser, Wärme hineingesteckt wurde, umso besser. Das bedeutet auch, Lebensmittel zu kaufen, die gerade Saison haben. Nicht für alle Lebensmittel ist die Herkunftsangabe Pflicht. Deswegen einfach den Saisonkalender im Kopf haben und überlegen, ob die Erdbeere gerade wirklich draußen wächst oder die Bohnen tatsächlich schon reif sein können. Ein weiteres Plus: Sonnengereifte Früchte schmecken oft intensiver.


5. Gut vorbereiten 

Bevor wir ziellos durch den Supermarkt irren, einfach eine Liste erstellen und unbedingt Vorräte checken. Das verhindert, dass Lebensmittel weggeschmissen werden. Immerhin landen im deutschen Durchschnittshaushalt circa 80 Kilogramm Lebensmittel im Müll. Nicht selten, weil sie das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten haben. Aber: es handelt sich dabei nur um den Termin, bis zu welchem ein Lebensmittel bei sachgerechter Aufbewahrung (insbesondere Einhaltung der im Zusammenhang mit dem MHD genannten Lagertemperatur) auf jeden Fall ohne wesentliche Geschmacks- und Qualitätseinbußen sowie gesundheitliches Risiko zu konsumieren ist.


Photo by Joshua Rawson-Harrison Unsplash

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