IFA 2017: vier Produkttrends, die nicht nur Technikfans begeistern

In diesem Jahr lockte die Internationale Funkausstellung (IFA 2017) rund 253.000 Besucher nach Berlin. Wieder zeigte die Messe Trends am Puls aktueller Entwicklungen Made in Germany, wie "schlaue TV-Apparate" als Smart-Home-Zentrale, Home-Connect-Haushaltsprodukte sowie neuartige Blutdruckmessgeräte, die Patienten Wege ersparen.

Schon vor der IFA 2017 durfte der Sektor der Unterhaltungselektronik mit dem diesjährigen Geschäft zufrieden sein. Rund 12,5 Milliarden Euro verzeichnete diese Branche im ersten Halbjahr 2017 für sich – ein Plus von 2,4 Prozent gegenüber 2016.

Auch die 57. IFA ließ das Herz eines jeden Technikfans wieder höherschlagen und beeindruckte auch die weniger technikaffinen Besucher. Noch mehr Aussteller Made in Germany als im Vorjahr füllten die Hallen. Erstaunliches gab es zum Beispiel bei den Fernsehern der neuen Generation zu sehen. Längst sind diese Apparate hochleistungsfähige Computer, die sich hinter einem Display verbergen, wobei das Design immer flacher wird und die Bildauflösung ständig brillanter.

Smart TV steuert Geräte daheim

Verschiedene Geräte zu einem einzigen zu verbinden, liegt stark im Trend, und so präsentierte TechniSat ein Smart TV mit integrierter Z-Wave Smart-Home-Zentrale auf der IFA. Dieses TV-Gerät ist in der Lage, unter anderem Heizkörperthermostate, die Kaffeemaschine oder Lampen im Haus zu betätigen. Die Technologie Z-Wave erlaubt, dass die Smart-Home-Komponenten drahtlos miteinander kommunizieren. Beim Smart TV laufen alle Funktionen über die Fernbedienung oder die grafische Oberfläche des Geräts. Mittels TechniSat CONNECT-Smartphone-App steuert der Nutzer alles auch von unterwegs.

Camouflage – „bildschönes“ Fernsehen

Als weiterer TV-Trend stellte sich „Camouflage“ vor. Ein solches Produkt präsentierte Samsung mit „The Frame“ im Rampenlicht der IFA 2017 – ein TV-Gerät, das zu einem Kunstwerk an der Wand wird, wenn der Nutzer es ausschaltet. Im Ruhemodus zeigt es zum Beispiel eine vom Bediener zusammengestellte Fotosammlung. The Frame ist dann kaum von einem Bild an der Wand zu unterscheiden – das passende Objekt für den Liebhaber guten Designs.

Home Connect – gut vernetzte Haushaltsgeräte

In puncto smarter Technik machen Bosch und Siemens gemeinsame Sache und bieten derzeit rund 60 Geräte ihrer Reihe Home Connect, darunter Backöfen, Kaffeeautomaten und Kühlschränke. Diese sind per WLAN über das Smartphone steuerbar. Darüber hinaus ist die vernetzte Sprachsteuerung möglich. So sind einige Home Connect-Produkte auch mithilfe des Lautsprechers Amazon Echo zu bedienen. Aufgrund einer Schnittstelle zwischen Gerät und Lautsprecher kann der Nutzer per Zuruf den Backofen starten und vieles mehr.

Der Gesundheit auf der Spur – Wearables

Nach wie vor sind Wearables ein zugkräftiger Trend. Diese tragbaren Geräte werden fortlaufend weiterentwickelt und kommen zunehmend persönlicher und gebrauchsfähiger auf den Markt. Außer Smartwatches und Fitnesstrackern zeigte die IFA 2017 andere spannende Wearables. So stellte der amerikanische Hersteller iHealth, neben Fitnesstrackern und Personenwaagen, neue Blutdruckmessgeräte vor: Sowohl iHealth Sense als auch iHealth Feel messen den Blutdruck und vermitteln die Werte an das Smartphone sowie an berechtigte Personen.

Zudem können Verbraucher jetzt neuartige Blutdruckmessgeräte nutzen, die sich zum einen per iHealth-MyVitals-Smartphone-App für iOS und Android bedienen lassen. Zum anderen speichern sie auch alle gewonnenen Daten und stellen sie grafisch dar. Des Weiteren ist es möglich, diese Daten automatisiert an den Arzt oder berechtigte Menschen zu senden. Besonders interessant ist diese Lösung für die ambulante Behandlung und die Langzeitbeobachtung. Schließlich fühlen sich Patienten zu Hause meist am wohlsten – zumindest für Kontrollen müssen sie sich nicht mehr die Mühe machen, eine Praxis oder ein Krankenhaus aufzusuchen.

Bild: fotolia.com - rcfotostock

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