In zehn Schritten zur Selbständigkeit

So machen Sie es garantiert richtig!

So schaffen Sie es: in zehn Schritten zur Selbstständigkeit

Aus dem Hamsterrad des Angestelltendaseins aussteigen und selbstständig durchstarten – davon träumen viele Menschen. Denn selbst das Steuer einer Firma zu übernehmen heißt, seine Arbeit und Zeit frei zu gestalten und oft auch, zufriedener zu sein. Jedoch kann sich als Kehrseite der Medaille wirtschaftliche Unsicherheit einstellen. Beherzigen Sie als Gründer von Beginn an einen unternehmerischen roten Faden wie den folgenden.

Vielleicht arbeiten Sie im kreativen Bereich und wären gerne freiberuflicher Designer oder Werbetexter. Oder Ihr Metier ist das Schreinerhandwerk, und Sie sind sicher, in diesem Bereich auf eigenen Beinen stehen zu können. Auch mag es sein, dass Sie innovative Produkte verkaufen und Kunden beraten wollen. Oder Sie entwickeln zusammen mit Freunden eine pfiffige Start-up-Vision.

Was immer Ihnen vorschwebt – zuerst sollten Sie festlegen, ob Sie haupt- oder nebenberuflich selbstständig arbeiten möchten. Wenn Sie sich entschlossen haben, stehen Sie vor der Herausforderung: Wie übertrage ich den Traum des Unternehmertums auf den festen Boden der Realität? Und wie lege ich die Basis dafür, langfristig erfolgreich tätig zu sein?

Schritt eins: Geschäftsidee ausarbeiten

In jedem Fall brauchen Sie zu Beginn eine zündende Geschäftsidee. Worin bestehen Ihre Kompetenzen und die Ihrer Mitgründer, so vorhanden? Welches Produkt oder welche Dienstleistung bieten Sie an? Welche Zielgruppe benötigt Ihr Angebot bzw. welche Vorteile werden Ihre Kunden dadurch genießen? Essenziell ist, dass Sie sich und Ihre Leistungen ehrlich einschätzen. Beziehen Sie diese Hauptpunkte ein: Ihre Stärken und Schwächen sowie eine gründliche Marktanalyse. Besteht ausreichend Bedarf für Ihr Angebot? Was macht Ihre Konkurrenz? Orientieren Sie sich zu diesem Schritt z. B. unter: https://gruenderplattform.de/geschaeftsideen

Schritt zwei: Geschäftsmodell erstellen

Ein konkretes Geschäftsmodell auszuformen, umfasst im Unterschied zu Ihrer Geschäftsidee nähere Angaben zu allen Aspekten Ihres selbstständigen Business: etwa zur Struktur Ihrer Firma, zum Nutzenversprechen, zum Ertragsmodell. Hier lautet ein sinnvoller Tipp, ein Business Model Canvas (eine strategische Managementvorlage) zu nutzen. Wenn Sie Ihr Geschäftsmodell noch nicht klar umrissen haben, können Sie mit diesem Planungsinstrument einfach unterschiedliche Varianten vergleichen. Schauen Sie zum Business Model Canvas z. B. unter: https://www.existenzgruender.de/DE/Gruendung-vorbereiten/Businessplan/Business-Model-Canvas/inhalt.html

Schritt drei: Businessplan entwickeln

In einem Businessplan zeigen Sie einerseits auf, inwiefern Ihr Geschäftsprojekt umsetzbar ist. Andererseits wollen Sie damit potenzielle Geldgeber für Ihr Unternehmen überzeugen. Diesen müssen Sie schlüssig darlegen, was Sie vorhaben, wie Sie Ihre Ziele strategisch zu erreichen gedenken und wie die Zeitplanung dabei ausschauen soll. Entscheidend ist, dass Sie hier so fundiert wie möglich begründen, weshalb Sie bestimmte Entwicklungen für Ihre Selbstständigkeit prognostizieren. Im Fokus des Businessplans steht Ihr Finanzplan, mit dem Sie die Einnahmen und Ausgaben für die erste Zeit Ihres Unternehmertums kalkulieren. Auch geben Sie hier an, wann der Break-even Point (Gewinnschwelle) zu erwarten ist. Lassen Sie sich beim Businessplan von einem Experten auf diesem Gebiet unterstützen, um diesen zentralen Punkt effizient zu bearbeiten. Weiterführendes finden Sie z. B. unter: https://www.unternehmenswelt.de/businessplan.html

Schritt vier: Finanzierung sichern

Bankkredite: Häufig ist die eigene Hausbank in puncto Kreditvergabe der Finanzpartner der Wahl, da Gründer und Institut sich bereits kennen. Damit Sie erfolgreich mit Ihrem Geldhaus verhandeln können, empfiehlt es sich, das Gespräch im Vorfeld z. B. mit einem Unternehmensberater zu planen.

Förderung: Darüber hinaus ist es möglich, Fördergelder, Zuschüsse oder Bürgschaften vonseiten des Bundes, der Länder oder der Kommunen zu beziehen. Ebenso gewährt die EU Förderungen.

Investoren: Ferner steht es Ihnen offen, private oder geschäftliche Investoren für Ihre Gründung zu finden. In diesem Kontext fällt oft der Begriff Private Equity. Dieser meint das von externer Seite eingesetzte Eigenkapital, mit dem die Geldgeber Unternehmensanteile für einen limitierten Zeitraum erlangen. Dabei zielen sie darauf ab, Renditen einzufahren. „Der Begriff Private-Equity-Investitionen im engeren Sinne umfasst Finanzierungen von etablierten Unternehmen, die sich in fortgeschrittenen Lebenszyklusstadien befinden. Private Equity im weiteren Sinne beschreibt die Finanzierung von privaten Unternehmen mit Eigenkapital und umfasst daher auch Venture-Capital-Investitionen, die durch ein höheres Risiko-Rendite-Profil gekennzeichnet sind.“ https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/private-equity-45569

Geschäftspartner: Eventuell können Sie Geschäftspartner dafür einspannen, Ihnen etwa einen Lieferantenkredit oder Vorauszahlungen zu gewähren oder in Ihre Firma zu investieren.

Crowdfunding: Diesen Weg, sich eine belastbare Finanzdecke zuzulegen, schlagen immer mehr Gründer ein. Über ein online ausgeschriebenes Crowdfunding (crowd: Englisch für Menge, funding: Englisch für finanzieren) ist es möglich, die nötigen Geldmittel einzutreiben. Der Clou beim Crowdfunding (auch Schwarmfinanzierung) ist, dass Menschen, denen Ihr Vorhaben gefällt, Ihnen Geld spenden. So kann die erforderlich Summe zusammenkommen.

Familie oder Freunde: Des Weiteren können Sie überlegen, ob Ihnen nahestehende Menschen zu motivieren wären, Ihrem neu zu gründenden Unternehmen eine Finanzspritze zu geben, etwa in Form eines Darlehens oder einer Beteiligung. Weitere Informationen zum Thema Finanzierung erhalten Sie z. B. unter:

https://www.selbststaendig-machen.net/existenzgruender-ratgeber/gruendungsphasen/finanzierung/

https://www.foerderdatenbank.de

https://www.gruenderkueche.de/fachartikel/10-moeglichkeiten-ihr-startup-oder-ihre-geschaeftsidee-zu-finanzieren/

Schritt fünf: Namen definieren 

Als ein weiterer wesentlicher Schritt bei der Gründung gilt es, Ihrem Business einen möglichst selbsterklärenden bzw. einprägsamen Namen zu verleihen. Zudem sollten Sie die Markenrechte für diese Bezeichnung erwerben. Denken Sie auch daran, sich einen Domainnamen zu sichern, denn eine geschäftliche Webseite ist heutzutage in den meisten Bereichen ein Muss. Orientierung bietet z. B. die Webseite: https://gruenderplattform.de/unternehmen-gruenden/firmennamen-finden

Schritt sechs: Rechtsform festlegen

In Deutschland bestehen unterschiedliche Rechtsformen für Unternehmen. Wenn Sie z. B. ein Einzelunternehmen starten möchten, genügt es oft, Ihr Gewerbe bei Ihrer örtlichen Behörde anzumelden. Nach der Rechtsform Ihrer Firma richtet sich die Besteuerung Ihrer Unternehmensgewinne und die Regelung der Haftung. Näheres zu den Rechtsformen erfahren Sie etwa unter: https://www.existenzgruender.de/DE/Gruendung-vorbereiten/Rechtsformen/inhalt.html

Schritt sieben: Genehmigungen einholen

Bei einigen Unternehmensarten stehen Gründer in der Pflicht, sich Ihre geschäftlichen Prozesse genehmigen zu lassen – je nach Bereich gilt es, unterschiedliche Behörden zu kontaktieren. Auch muss mancher angehende Unternehmer belegen, dass seine persönliche und finanzielle Situation einwandfrei ist, etwa mit einem polizeilichen Führungszeugnis oder einer Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts. Informieren Sie sich z. B. hier weiter: https://www.fuer-gruender.de/wissen/existenzgruendung-planen/recht-und-steuern/genehmigungen

Schritt acht: Gewerbe anmelden 

Bei vielen selbstständigen Tätigkeiten müssen Sie sich nur beim örtlichen Gewerbeamt oder einer entsprechenden Behörde anmelden. Das Gewerbeaufsichtsrecht fällt unter das Landesrecht, daher befassen sich je nach Bundesland unterschiedliche Ämter mit diesem Bereich. Nach Ihrer gewerblichen Anmeldung – die gegen eine geringe Gebühr erfolgt – setzt das Amt von sich aus das Finanzamt, die entsprechende Kammer und alle anderen Behörden in Kenntnis, die Ihre Neugründung betrifft.

Achtung Freiberufler: Von der Pflicht, ein Gewerbe anzumelden, sind Freiberufler und Selbstständige in der Forstwirtschaft befreit. Zu den sogenannten Freien Berufen kann sich zählen, wer einer wissenschaftlichen, künstlerischen, erziehenden, unterrichtenden oder schriftstellerischen Selbstständigkeit nachgeht. Lesen Sie zu diesem Schritt z. B. hier weiter:

https://de.wikipedia.org/wiki/Gewerbeanmeldung

https://www.gewerbeanmeldung.de/muessen-freiberufler-gewerbe-anmelden

Schritt neun: Standort bestimmen

Inwiefern der Punkt „Standort“ für Sie ins Gewicht fällt, richtet sich danach, ob es für Ihr Business nötig ist, dass Personen Sie aufsuchen oder nicht. Viele Selbstständige stehen nur über Internet und Telefon mit ihren Kunden im Kontakt. Andere – wie Gastronomen oder Einzelhändler – sind darauf angewiesen, dass ihre Klientel zu ihnen kommt. Falls Letzteres für Sie zutrifft, bedenken Sie, was Sie in puncto finanziellem, personellem und anderweitigem Aufwand am Standort Ihrer Wahl investieren müssen, um bestens gewappnet loszulegen. Betreiben Sie eine detaillierte Standortanalyse. Wissenswertes zu diesem Schritt finden Sie z. B. unter: https://www.starting-up.de/gruenden/standort/5-wichtige-faktoren-zur-standortwahl.html

Schritt zehn: Kunden akquirieren

Auch wenn dieser Schritt hier an zehnter Stelle steht, ist er enorm erfolgskritisch. Häufig ist es die größte Hürde, Kunden zu gewinnen, wenn man sich beruflich auf eigene Beine stellt. Alles dreht sich darum, Ihre Zielgruppe zu definieren: Wer sind die Menschen, die Ihre Kunden werden sollen? Wie sorgen Sie dafür, dass diese Leute zu Kunden werden? Hier die passenden Antworten zu finden, ist das A und O Ihres unternehmerischen Glücks. Tipps zu diesem Schritt lesen Sie z. B. unter: https://www.gruender.de/vertrieb/kunden-gewinnen


Bildnachweis: shutterstock.com/S-F/Luftbild Frankfurt mit Hauptwachen bei Sonnenuntergang; Kostiantyn Voitenko/Zusammenarbeit. Junge und fröhliche Afro-Amerikanerin, die Laptop benutzt und mit Kollegen diskutiert, während sie im modernen Büro sitzt. Teamarbeit. Büroleben; T.L. Furrer/Businessplan mit Creative Business Man;


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