GreenTech „Made in Germany“

So klappt’s auch mit der Umwelt

Keine Frage: GreenTech – die Umwelttechnologie – ist eine global boomende Branche. Deutschland treibt Projekte in allen „grünen“ Sparten, darunter Energieeffizienz, nachhaltige Mobilität sowie Rohstoff- und Materialeffizienz, voran. Zudem unterstützen Initiativen Unternehmen, die umweltbewusst handeln und herstellen.

Hallo Zukunft – GreenTech ist ein florierender, zukunftsweisender Sektor, der Umwelt, Wissenschaft, Technik und Wirtschaft verbindet. Es ist absehbar, dass die Energiebilanz für Produkte aus jedem Bereich bald ein wichtiges Prüfkriterium sein wird. „Grün“ zu handeln und herzustellen, wird zum Maß aller Dinge – im Bereich Energie ebenso wie bei der Produktion von Konsum- und Investitionsgütern. So ist in Planung, dass bereits 2019 jedes neu entstehende Gebäude in der EU seinen Energiebedarf selbst erzeugen soll. Der Automobilsektor treibt das emissionsfreie Fahren voran, in puncto IT ist Energieeffizienz heute eine der wichtigsten Vorgaben. Alle Prozesse in Industrie und Handel, im Verkehr, in privaten Haushalten und in der öffentlichen Versorgung werden künftig danach beurteilt, ob sie umweltverträglich sind.

Die „grüne“ Branche in Deutschland

Bekanntlich ist Umweltschutz vielen Deutschen seit Jahrzehnten eine Herzenssache. Und so agiert auch die Umwelttechnologie „Made in Germany“ mit an führender Stelle im globalen Vergleich. Im Jahr 2013 betrug das Marktvolumen dieser Branche 344 Milliarden Euro, bis 2025 sollen es 740 Milliarden Euro werden. Die hiesige „grüne“ Wirtschaft ist innovationsstark und international ausgerichtet.

Vor allem viele mittelständische Firmen handeln und produzieren umweltgemäß, aber auch Größen wie Siemens mischen kräftig mit. GreenTech bewusste Unternehmen finden Unterstützung bei Initiativen wie der BMUB-Servicestelle (BMUB: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit), Cleaner Production Germany, der Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz oder dem VDI Zentrum Ressourceneffizienz.

GreenTech fördert Arbeit und Fortschritt

Mit etwa zwei Millionen Menschen, die in der Umwelttechnologie arbeiten, steht Deutschland in puncto Mitarbeiterzahl in der GreenTech-Branche unter den zehn führenden Nationen. Eines der wichtigen deutschen Großprojekte in dieser Hinsicht ist die Elektromobilität. Die Bundesregierung und die Automobilindustrie ziehen an einem Strang, um den Leitmarkt für Elektromobilität zu stärken. „Made in Germany“ ist bestrebt, auf diesem Sektor global eine führende Rolle zu spielen. Bis zum Jahr 2020 sollen etwa eine Million Elektro-Pkw unterwegs sein.

Doch nicht nur für Fahrzeuge forschen Universitäten und die Automobilbranche, sondern auch für neue Treibstoffe. Zudem entwickeln Unternehmen und Wissenschaft traditionelle Treibstoffe und Motoren weiter. Darüber hinaus fahren im Öffentlichen Verkehr seit einigen Jahren immer mehr umweltfreundliche Busse und effizientere Schienenfahrzeuge. Für den Transport von Lasten entstehen neue Logistikkonzepte. Im Güter- und Postverkehr fördern Deutsche Post DHL und die Deutsche Bahn ihre CO2-Bilanz.

Immer weniger Kohlendioxidausstoß

Längst hat unser Land „ja“ zur Energiewende gesagt und will bis 2022 aus der Atomkraft aussteigen. Bis 2020 soll der Kohlendioxidausstoß hierzulande um 40 Prozent gegenüber 1990 fallen, bis 2050 sogar um 80 Prozent; Ende 2014 lag dieser Wert bereits bei 27 Prozent.

Des Weiteren macht sich Deutschland stark für das Ziel, dass sich die globale Erwärmung bei höchstens zwei Grad Celsius einpendelt. Dies ist nur möglich, wenn der Kohlendioxidausstoß in den Industrieländern um 80 bis 95 Prozent sinkt. Das große Ziel aller beteiligten Nationen ist die komplette Dekarbonisierung, also die Abkehr der Energiewirtschaft von kohlenstoffhaltigen Energieträgern. Dies wollen die Länder bis Ende dieses Jahrhunderts erreichen, so beschlossen auf dem G7-Gipfel im Jahr 2015.


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