Maschinenbau Entwicklung Made in Germany ist positiv

Zahlen und Fakten zum Maschinenbau in Deutschland

„Rückgrat der deutschen Wirtschaft“, „Helden im Karohemd“, „Entwickler“, „Konstrukteure“, „Tüftler und Rechenkünstler“- alles Attribute, die einer als typisch deutsch beschworenen Berufszunft zugeschrieben werden: unseren Ingenieuren. Sie sind für technisch herausragende Produkte in der Maschinenbaubranche Made in Germany verantwortlich.

Maschinenbau in Deutschland soll Zukunftsprobleme lösen

Effizient, pragmatisch, zurückhaltend, fokussiert und analytisch - Ingenieure sind die stillen Helden von Industrie 4.0 im Maschinenbau. Angegangen werden oft die ‚großen Probleme‘ der Gesellschaft. Ob es um die Wirtschafts- und Innovationskraft Deutschlands geht oder um die großen Herausforderungen der Menschheit wie neue Formen der Mobilität, Ressourceneffizienz, Erschließung neuer Energiequellen oder den Klimawandel. Lösungen kommen aus der Maschinenbau Industrie „Made in Germany“: Ingenieure sind die Hoffnungsträger. Sie sollen diese Mammutaufgaben lösen- und sind bereits dabei.

Maschinen und Anlagenbau wichtig für deutsche Wirtschaft

Die klassische Ingenieurwissenschaft spezialisiert sich dabei vor allem auf die Entwicklung, Konstruktion und Produktion von zum Teil hochkomplexen Maschinen, hergestellt in Deutschland. Und Fachkräfte aus diesem Bereich sind stark nachgefragt: Der Maschinen- und Anlagenbau ist das Rückgrat der deutschen Wirtschaft.

Blick zurück: alles begann mit der Dampfmaschine

Entstanden ist einer der heute erfolgreichsten Industriezweige der Bundesrepublik zunächst in England zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Der Brite Thomas Newcomen, war der Erbauer und Erfinder der ersten funktionsfähigen Dampfmaschine, die gegen Ende des Jahrhunderts von James Watt entscheidend verbessert wurde. Die kraftvolle Technik wurde genutzt und weiter entwickelt zum Antrieb der neuen Spinn- und Webmaschinen, mit deren Bau sich neben Tischlern, Schreinern, Feinmechanikern und Schmieden vor allem die Mühlenbauer beschäftigten. Quasi die ersten Maschinenbauer der Welt.

Und heute? Made in Germany: Umsatzentwicklung des Maschinenbaus in Deutschland

Der Umsatz der deutschen Maschinenbaubranche ist nach Erhebungen der Wirtschaftsprüfer von Ernst & Young 2016 im dritten Jahr in Folge gestiegen – und das auf den Rekordwert von gut 228 Milliarden Euro – das sind gut 4 Mrd. Euro bzw. zwei Prozent mehr als im Vorjahr.

940.000 Beschäftigte in der deutschen Maschinenbaubranche

Die Zahl der Beschäftigten der Branche stieg um rund 1.100 – auf eine Rekordbeschäftigung von rund 941.000 Fachkräfte. Die Produktion von Maschinen und Anlagen, hergestellt in Deutschland, hielt 2016 trotz zahlreicher Belastungen das Vorjahresniveau. In nominaler Rechnung wird für das vergangene Jahr mit einem geschätzten Produktionswert in Höhe von 203 Milliarden Euro gerechnet. Das war 2017 ein neuer Rekord.

Maschinenbau Entwicklung 2018: der Aufwärtstrend geht weiter

Im Februar dieses Jahres sind nach Angaben des Verbandes Deutscher Maschinen-und Anlagenbau/VDMA die Auftragseingänge in Deutschland im Maschinenbau um real 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Damit setzte sich die Dynamik der vergangenen Monate flächendeckend mit zweistelligen Zuwächsen fort. Während die Auftragseingänge durch inländische Kunden um 11 Prozent zulegten, bestellten ausländische Kunden 14 Prozent mehr als im selben Vorjahresmonat. Aus den EURO-Partnerländern kamen dabei 10 Prozent mehr Aufträge. Im Geschäft mit den Nicht-EURO-Ländern stand sogar ein Plus von 16 Prozent in den Büchern.

Let´s talk about Money: Das verdienen Ingenieure

Hinter all den Herstellern Made in Germany stehen natürlich kluge Köpfe, die mit Ihrer Entwicklungsarbeit die Innovation vorantreiben. Und die werden gut bezahlt: Maschinenbauingenieure verdienen ein Einstiegsgehalt zwischen 42.000 und 53.000 Euro. Das Gehalt variiert allerdings stark je nach Größe des Arbeitgebers, Region und Einsatzgebiet. Besonders in den Fachbereichen Energie, Chemie/Pharma und im Fahrzeugbau werden Spitzengehälter gezahlt. Bei einer Promotion oder ein MBA-Titel kann leicht die Gehaltsmarke von 60.000 Euro erreicht werden.

Das Institut der deutschen Wirtschaft/DIW in Köln veröffentlicht auf seiner Plattform make-it-in-germany.com weitere Fakten über die Maschinenbaubranche: Laut der Plattform arbeiten in mehr als 6.419 Unternehmen, alles „Hersteller Made in Germany“, bundesweit rund 1.000.000 Beschäftigte. Das sind so viele wie in keinem anderen Industriezweig.

Was alles ist Maschinenbau in Deutschland?

Gegliedert werden die Bereiche der Maschinenbau Industrie in die Felder: Fahrzeugtechnik, Produktionstechnik, Mechatronik und Umwelttechnik.
In der Fahrzeugtechnik werden Fahrzeuge jeglicher Art (vom Auto über Bagger bis zum Hochgeschwindigkeitszug) entwickelt und technisch geplant. Produktionstechnik-Ingenieure entwickeln Fertigungssysteme und Pläne, wie Maschinen, Werkzeuge und Menschen am effektivsten in Produktionsprozesse eingebunden werden können und optimieren industrielle Abläufe. Dabei müssen die Ingenieure in der Maschinenbau Entwicklung alle zugehörigen wirtschaftlichen, ökologischen und Aspekte der Qualitätssicherung mit in ihre Arbeit einbeziehen.

Maschinen und Anlagenbau - ein großer Arbeitgeber

Der Maschinen- und Anlagenbau ist einer der größten Arbeitgeber für Ingenieurinnen und Ingenieure. Im Jahr 2013 beschäftigte er nach Angaben des VDMA ca. 183.000 Ingenieurinnen und Ingenieure. Das ist ein Anteil von rund 17 Prozent aller Beschäftigten in dieser Branche. Der Maschinen- und Anlagenbau ist auch eine der innovativsten Industrien Deutschlands. Die Maschinenbaubranche entwickelt maßgeblich Zukunftstechnologien und setzt diese auch ein. Die Investitionen in Innovation, hergestellt in Deutschland, in dieser Branche belaufen sich auf 10 Prozent des Umsatzes. Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Forschungs- und Entwicklungsbereich des Maschinen- und Anlagenbaus tätig sind, liegt bei gut 43.000. Der Umsatzanteil mit Marktneuheiten von Unternehmen des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus 2014 betrug 6,2 Prozent.

Entwicklung der Personalsituation im Maschinenbau in Deutschland verbessert

Nach der Fachkräfte-Engpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit haben sich im Vergleich zur letzten Analyse im Juni 2017 einige wenige Änderungen ergeben. Bei Schweißfachingenieuren, Stahlbauingenieuren, Experten im Bereich der Mechatronik und Automatisierungstechnik, aber auch bei Ingenieuren im Bereich der Konstruktion und im Gerätebau hat sich die Situation merklich entspannt. Ein Fachkräftemangel kann für diese Berufsgruppen nicht mehr festgestellt werden.

Die Maschinenbaubranche auf dem Weltmarkt

Der weltweite Maschinenhandel der 52 wichtigsten Maschinenexporteure übertraf im Jahre 2015 erstmals die Marke von 1 Billion Euro, am Ende waren es mit 1.009 Milliarden Euro 7,3 Prozent mehr als im Vorjahr (2014: 940,6 Mrd. Euro). Die EU Märkte zeigten sich um 6,9 Prozent aufnahmefähiger. Besondere Anziehungskraft entfalteten die USA (plus 14,9 Prozent), während China deutlich weniger Impulse aussandte (plus 3,3 Prozent) und der russische Markt kräftig schrumpfte (minus 26,1 Prozent). Deutschland blieb mit einem Anteil von 15,4 Prozent an der weltweiten Maschinenausfuhr größtes Maschinenexportland. Das Label „Hersteller Made in Germany“ ist nach wie vor ein Qualitätsindikator.

Die Volksrepublik China bekräftigte mit einem Anteil von 13,3 Prozent ihren zweiten Platz vor den USA (Anteil 11,4 Prozent). Auf den nächsten Rängen folgten Japan und Italien.

Maschinen aus Deutschland weltweit am beliebtesten

Die Ausfuhren der deutschen Maschinen- und Anlagenbauer erreichten 2015 ein Volumen von über 151,1 Mrd. Euro. Damit ist der deutsche Maschinen- und Anlagenbau Weltmarktführer mit einem Anteil von gut 16 Prozent am Maschinenwelthandel. Auf den nächsten Plätzen folgen China, die USA und Japan.

Auch die Mechatronik ist ein Teil des Maschinenbaus in Deutschland

Was ist Mechatronik im Maschinenbau? Mechatroniker/in ist ein 3,5-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie. Die Ausbildung findet auch im Handwerk statt. Ein Studium der Mechatronik ist allerdings auch möglich. Nach abgeschlossener Ausbildung oder Studium arbeiten Mechatroniker/innen meist in den Bereichen Maschinen- und Anlagenbau, Automatisierungstechnik, in Betrieben des Fahrzeug-, Luft- oder Raumfahrzeugbaus. Perspektiven in der Informations- und Kommunikations- oder der Medizintechnik sind ebenfalls möglich.

Fortschritt und Digitalisierung in der Maschinenbau-Entwicklung

‚Wenn man alle Fehler aus einer Kutsche beseitigt, erhält man möglicherweise eine perfekte Kutsche, aber wahrscheinlich nicht das erste Automobil.‘ Getreu diesem Motto von Edward de Bono, einem britischen Mediziner, Kognitionswissenschaftler und Schriftsteller, müssen auch Forscher in der Maschinenbaubranche vorgehen. Von der Kutsche zum Automobil war es ein mutiger Schritt. Vom analogen zum digitalen Maschinenbau ist es ein ebenso Mut erfordernder Schritt.

Innovationen in der Maschinenbau-Industrie aus Deutschland

Ein Beispiel ist das Forschungsprojekt um Professor Dr. Roman Teutsch und sein Team. Seit kurzem leitet er den neu ausgerichteten Lehrstuhl für Konstruktion in Maschinenbau und Fahrzeugtechnik an der Technischen Universität Kaiserslautern/TUK. Das Team um Teutsch setzt in seiner Arbeit unter anderem auf einen 3D-Metall-Drucker, etwa um neue komplexe Bauteile aus einem Guss herzustellen.

Maschinenbau Entwicklung in der 3D-Technik

Vom Prototyp, übrigens ebenfalls hergestellt in Deutschland, der sofort und umfangreich einsatzbereit ist, über ultraleichtbauteile für Formel 1-Fahrzeuge zu kompletten Stahlprodukten und sogar Häusern ist vieles möglich.
Die Produktion entwickelt sich in den unterschiedlichsten Branchen in Richtung 3D Druck. Und diese Technologie wird längst auch im Maschinenbau in Deutschland eingesetzt. Bereits im Jahr 2015 bezifferte sich der weltweite Umsatz solcher Produkte auf circa 1,9 Mrd. Euro. Laut einer Studie der Strategieberatung „PwC Strategy&“ wird er sich bis 2030 auf 22,5 Mrd. Euro beinahe verzehnfachen. Besonders die Maschinenbaubranche wird von dieser neuen Produktionsmethode stark profitieren.

Vom Analogen zum digitalen Maschinenbau in Deutschland

Ein weiteres großes Feld ist der Bereich der Vernetzung von Maschinen: Schwarmintelligenz und Big Data sind hier die Stichworte. Wie businessheute.de berichtet, forschen auch Projektpartner von Smart Site und der Universität Hohenheim zusammen mit Partnern aus der Bauindustrie an einer intelligenten Baustelle mit IoT-Technologien.

Industrie 4.0 im Maschinenbau: die vernetzte Baustelle

Die Maschinenbau Entwicklung forciert vernetztes Bauen, Made in Germany: Alle logistisch relevanten Daten werden über in die LKWs verbaute Sensoren erfasst und nach einer Big Data Analyse in der Cloud abgespeichert. So kann der Baustellenleiter vor Ort jederzeit auf den exakten Standort seiner Asphalt-LKWs zugreifen und einschätzen, wann welcher Laster an der Baustelle eintrifft. Steht der Lastwagen im Stau, kann der jeweilige Fahrer das weitergeben oder sich Alternativrouten ausgeben lassen. Darüber hinaus werden auch Daten aus der Umgebung der Baustelle erfasst, etwa die von Wetter- oder Staumeldediensten. Damit können aktuelle Positions- und Fahrzeugdaten der Baumaschinen verwendet und Fahrtrouten angepasst werden.

Relevante Messen zum Maschinenbau in Deutschland

Wer im Maschinenbau auf dem neuesten Stand und am Puls der Zeit bleiben will kann sich auf den großen Fachmessen in Deutschland informieren. Im Folgenden haben wir eine Übersicht der wichtigsten Fachmessen zusammengestellt:

Hannover Messe- eine Messe für die Maschinenbaubranche

Die global führende Industriemesse, von vielen Fachleuten und den Branchenverbänden auch als eine der wichtigsten Messen für Maschinenbauer bezeichnet, ist die Hannover Messe. Mit den parallel stattfindenden Leitmessen wie Industrial Automation und Digital Factory bilden die Messen in Kombination ein einzigartiges Themen- und Angebotsspektum ab - von Forschung und Entwicklung über Industrieautomation und IT, innovativen Zulieferlösungen bis zu Energie- und Umwelttechnologien. Die jährlich stattfindende Hannover Messe überzeugt mit ihrer Innovationskraft und der Internationalität von Ausstellern und Besuchern sowie mit Überraschungen, hergestellt in Deutschland.

LiMA Chemnitz: Maschinen aus Deutschland für den Leichtbau

Themen wie textiler Leichtbau in Schienenfahrzeugen werden auf der Messe LiMA in Chemnitz präsentiert. Die LiMa ist die internationale Fachmesse für Leichtbau in vielfältigen Anwendungsgebieten. Mit den Kernthemen Material- und Ressourceneffizienz nimmt das Thema Nachhaltigkeit einen großen Raum auf der Messe ein. Zahlreiche Aussteller präsentieren auf der LiMA in Chemnitz Leichtbauwerkstoffe, Struktur- und Systemleichtbau, integrative Fertigungstechnologien sowie Entwicklung, Simulation, Forschung und Zukunftsvisionen für die Maschinenbaubranche.

Die Fachmesse bündelt die Interessen der Hersteller, Forschungseinrichtungen sowie Anwender und bietet hierfür eine einmalige Präsentationsplattform in Deutschland. Neben der Entwicklung und Fertigung bilden Verfahren für die Großserienproduktion, Prototyping, additive Fertigung sowie Automatisierung und Systemintegration wesentliche Ausstellungsschwerpunkte.

CastForge 2018: Metallverarbeitung nicht nur in der Maschinenbau Industrie

Die neue Messe CastForge wurde 2018 ins Leben gerufen. Die Stuttgarter Fachmesse für Guss- und Schmiedeteile und deren Bearbeitung informiert mit rund 130 nationalen und internationalen Ausstellern ihre Fachbesucher. Die Fachmesse soll vor allem Konstrukteure, Entwickler und Einkäufer aus dem Maschinen- und Anlagenbau, der Fahrzeug- sowie Antriebstechnik und auch der Baumaschinen-, Pumpen-, Hydraulik- und Zulieferindustrie ansprechen. Sie repräsentiert die gesamte Wertschöpfungskette vom Schmiederohling über die maschinelle Bearbeitung bis hin zum finalen Bauteil. Das umfangreiche Leistungsspektrum der CastForge Messe Stuttgart umfasst dabei vielfältige Produkte aus Stahl-, Grau- und Sphäroguss, sowie Nichteisen-Guss und Schmiedeteile, einschließlich deren Bearbeitung.

ACHEMA: Chemie- und Biotechnik in der Maschinenbau Entwicklung

Die Messe ACHEMA in Frankfurt ist die internationale Leitmesse der Prozessindustrie. Rund 3.800 Hersteller Made in Germany, nationale und internationale Aussteller präsentieren auf der ACHEMA Messe Frankfurt ihre aktuellen Produkte. Es kommen aber auch Austeller aus den Bereichen chemische Technik, Verfahrenstechnik und Biotechnologie zur Wort. Das Angebotsspektrum umfasst von Laborausrüstung, Pumpen und Analytikgeräten über Verpackungsmaschinen, Kessel und Rührer bis zu Sicherheitstechnik, Werkstoffen und Software alles, was in der chemischen Industrie, der Pharma- und Lebensmittelherstellung benötigt wird, einschließlich der benötigten Maschinen.

EXPERIENCE ADDITIVE MANUFACTURING: Additive Fertigung im Maschinenbau in Deutschland

Nach Augsburg lädt die Messe EXPERIENCE ADDITIVE MANUFACTURING ein. Sie ist das internationale Multi-Location-Event für Additive Fertigung. Die Aussteller, darunter Dienstleister, Hersteller und Zulieferer aus der gesamten Wertschöpfungskette (Pre‐, In‐ und Post‐ Process) der Maschinenbaubranche, der Additiven Fertigung sowie Bildungs‐ und Forschungseinrichtungen präsentieren sich auf der EXPERIENCE ADDITIVE MANUFACTURING Messe Augsburg mit ihren aktuellen Produkten und Dienstleistungen. Das Angebotsspektrum umfasst die gesamte Bandbreite der Branche. Von der Luft- und Raumfahrt über den Maschinen- und Anlagenbau, zur Fertigung von Automotive, Medizin- und Dentaltechnik. Verschiedene Netzwerkveranstaltungen, Workshops und interaktive Vortragsformate sowie Besichtigungen von wissenschaftlichen Einrichtungen per Shuttle, interessante Laborführungen und Demonstrationen runden das Informationsangebot der EXPERIENCE ADDITIVE MANUFACTURING Augsburg ab.

Und noch ein Insider Tipp: Parallel findet das sogenannte „Augsburger Seminar für Additive Fertigung“ des Fraunhofer IGCV und der TU München statt- ein weiteres Highlight.

Marktführer, Produkte Made in Germany, die Big Player: eine Übersicht


MAHA Maschinenbau Haldenwang GmbH & Co. KG


In einem transparenten Auswahlprozess wurden auch 2018 die führenden Unternehmen verschiedener Branchen in der Großerhebung "Weltmarktführerindex" ermittelt. Das Ergebnis: Das Unternehmen MAHA Maschinenbau Haldenwang GmbH & Co. KG ist einer der weltweit führenden Hersteller von Werkstatt- und Kraftfahrzeugprüfausrüstung. Das international ausgerichtete Unternehmen betreibt zwei Produktionsstandorte in Deutschland und den USA. Das Unternehmen beschäftigt weltweit rund 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Umsatz von rund 150 Mio. EUR. Der Marktführer hat es mit deutschen Produkten 2018 erneut geschafft, einer der Weltmarktführer in der Kategorie "Automobile" im Bereich "Werkstatt- und Fahrzeugprüfgeräte" zu werden.
"Die erneute Aufnahme in den World Market Leader Index bestärkt uns in unserem Bestreben, noch härter zu arbeiten und unsere eigene Vorreiterrolle auszubauen", lässt sich Markus Weber, Business Development & Marketing Director bei MAHA zitieren.

Krones AG

Krones Umsatz liegt im Ersten Quartal 2018 mit 891,7 Mio. Euro um 0,9 % unter dem, laut Investor Relations abrechnungsbedingt sehr hohen, Vorjahreswert. Der Auftragseingang steigt um 13,4 % auf 992,4 Mio. Euro. Akquisitionen beeinflussten Umsatz und Auftragseingang im ersten Quartal 2018 nur unwesentlich. Das Ergebnis vor Steuern sank wegen Einmaleffekten bei Personalaufwendungen um 14,8 % auf 56,2 Mio. Euro. Die EBT-Marge ging von 7,3 % auf 6,3 % zurück. Trotz dieser Werte bestätigt der Vorstand der Krones AG die Ziele für 2018. Krones erwartet einen Umsatzanstieg von 6 % und eine ausgewiesene EBT-Marge von 7,0 %.

Die Geschäfte von Krones, führender Hersteller in der Verpackungs- und Abfülltechnik, entwickelten sich im ersten Quartal 2018 positiv. Das Unternehmen profitierte bei insgesamt günstigen gesamtwirtschaftlichen Bedingungen von seiner breiten internationalen Aufstellung und dem kompletten Produkt- und Serviceangebot. Insgesamt ist Krones voll im Plan, das geplante Umsatzwachstum von 6 % für das Gesamtjahr 2018 zu erreichen. Ende März 2018 verfügte Krones insgesamt über Aufträge im Wert von 1,34 Mrd. Euro. Damit erhöhte sich der Auftragsbestand gegenüber dem Vorjahr um 19,6 %.

DÜRR AG

Bei dem Anlagen- und Maschinenbauer DÜRR ging der Umsatz ging um 5,6 Prozent auf 840,1 Mio. Euro zurück. Das lag unter anderem am Verkauf der Ecoclean-Gruppe im vergangenen Jahr. Dank der Bestellungen aus den Bereichen der Automobil- und der Möbelindustrie rechnet Dürr mit mehr Schwung für sein Geschäft im weiteren Jahresverlauf. Der Auftragseingang ging im Vorjahresvergleich zwar um 2,4 Prozent auf 1,02 Mrd. Euro zurück, der Auftragsbestand aber stieg. Bei den Lackieranlagen hat Dürr bereits ein Sparprogramm in die Wege geleitet.


Bilder: Shutterstock.com/ Fotolia.com

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